Über uns

Wir sind ein Verbund Deutschsprachiger Opern- und KonzertAgenturen (DOKA), dem Unternehmen unterschiedlichster Größe angehören.

Zweck unserer Gemeinschaft ist die Formulierung, Wahrung und Durchsetzung der Interessen der Agenturen und ihrer Künstler:innen gegenüber Dritten.

Wir verstehen uns zudem als Podium zur Schaffung und Intensivierung von Kontakten innerhalb unserer Branche und zu politischen Entscheidungsträgern.

Gründung und Aktivitäten

Als im Jahr 2020 die Covid-19 Pandemie Europa erreichte und das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben stilllegte, wurde deutlich, dass Künstler:innen, vor allem freischaffende, und ihre Agenturen nicht im Fokus der Aufmerksamkeit von Politik und Medien standen.

Theater und Konzerthäuser wurden geschlossen, Produktionen, Tourneen, Konzerte auf behördliche Anweisung hin abgesagt und Verträge annulliert. Die Künstler:innen blieben ohne Gagen und die Agenturen von heute auf morgen ohne Einnahmen – für beide Seiten eine akute und unvorhersehbar existenzgefährdende Situation.

Uns wurde klar, dass die Berufsgruppe der Künstleragent:innen eine neue berufsständische Interessenvertretung braucht, um ein starkes und effizientes Sprachrohr nach außen zu bilden. Deshalb erarbeiten wir Lösungen, die den Künstler:innen und Agenturen das Überleben sichern, ohne die Institutionen zu gefährden.

Durch frühe Gespräche mit der Berliner Opernstiftung waren wir maßgeblich an der Entwicklung des sogenannten „Berliner Modells“ beteiligt. Dies zog einen positiven Dominoeffekt nach sich und alle großen Theater im deutschsprachigen Raum sind inzwischen diesem Beispiel, mitunter sogar noch weitreichender, gefolgt.